HWWI UPDATE

Der Newsletter HWWI Update bietet knapp und verständlich Informationen zu den laufenden und kommenden Diskursen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung. Auf 4-6 Seiten gibt er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Aktivitäten des HWWI. Die Beiträge im HWWI Update werden von internen und externen Autoren verfasst und wenden sich an Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Studenten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Das HWWI Update erscheint zehnmal im Jahr in deutscher Sprache und steht sowohl in gedruckter als auch in Online-Version kostenlos zur Verfügung.

Das HWWI Update kann hier bestellt werden.

AKTUELLE AUSGABE

HWWI Update 03 2010


Von Ann-Julia Schaland und Dr. Andreia Tolciu

Während Zuwanderer in Hamburg bis Mitte der 1970-er Jahre fast ausnahmslos abhängig beschäftigt waren, wird das Gründungsgeschehen von Unternehmen in der Stadt heute maßgeblich durch Migranten geprägt. Bisher ist jedoch wenig über die Herkunft, sektorale Ausrichtung sowie Gründungsmotive der Selbstständigen bekannt. Vor diesem Hintergrund hat ein Forscherteam am HWWI eine Studie über die Migrantenökonomie in Hamburg erarbeitet.

Von Prof. Dr. Michael Bräuninger

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die von der Flughafen München GmbH (FMG) beantragte Erweiterung des bestehenden Verkehrsflughafens München wurde von der FMG das Gutachten „Luftverkehrsprognose 2020 für den Flughafen München“ (erstellt von der Intraplan Consult GmbH) vorgelegt. Zentrale Prognoseprämissen zur Ermittlung des künftigen Flugverkehrsaufkommens sind die Wirtschafts- und Ölpreisentwicklung. Zur Ergänzung der Planung soll den großen Unsicherheitsbereichen über künftige Entwicklungen durch Szenarien begegnet werden. Das Luftamt Südbayern (Regierung von Oberbayern) hat eine entsprechende Szenarienbildung zur Wirtschaftsentwicklung beim HWWI in Auftrag gegeben.

Von Prof. Dr. Michael Berlemann und Prof. Dr. Klaus W. Zimmermann

Werden gewerkschaftlich organisierte Politiker in Parlamente gewählt, so geraten sie in einen Rollenkonflikt. Einerseits sind sie in ihrer Rolle als Gewerkschaftsmitglied Lobbyist der organisierten Arbeitnehmerschaft, andererseits sind sie als gewählte Volksvertreter unabhängiger Anwalt aller Bürger und hierbei nur ihrem eigenen Gewissen verpflichtet. Eine jüngst publizierte Studie von Hönigsberger (2008) kommt zu dem Schluss, dass die gewerkschaftlich organisierten Parlamentarier in der Bundesrepublik Deutschland keinesfalls als „parlamentarischer Arm“ der Gewerkschaften gesehen werden können. Diese Schlussfolgerung steht jedoch in Widerspruch zu den jüngsten Ergebnissen einer HWWI-Studie.

 


 

HWWI Update 02 2010


Von Prof. Dr. Alkis Henri Otto

Die zukünftige Entwicklung Hamburgs soll sich an dem neuen Leitbild der Stadt – „Wachsen mit Weitsicht“ – orientieren. Um dieses Konzept erfolgreich umzusetzen, bedarf es einer Einschätzung von Entwicklungstrends, welche die Zukunft Hamburgs als deutsche Wirtschaftsmetropole und wichtige europäische Hafenstadt beeinflussen werden. Mit der Fragestellung, welche Faktoren die Zukunftsfähigkeit Hamburgs prägen und welche die entsprechenden prioritären Handlungsfelder sind, hat sich das HWWI in einer vierteiligen Studienreihe in Kooperation mit alstria office REIT-AG befasst.

Von Prof. Dr. Henning Vöpel

Die Nachfrage nach Medizintechnik wird bis 2020 weltweit deutlich zunehmen. Zwar bleibt auch die Medizintechnik nicht von den Folgen der Wirtschaftskrise verschont, die stabilen makroökonomischen Trends sorgen mittel- und langfristig aber für ein überproportionales Wachstum der Branche.

Von Prof. Dr. Michael Bräuninger

Das HWWI hat im Auftrag des Deutschen Zigarettenverbands die Stichprobenziehung und die Hochrechnung der nicht in Deutschland versteuerten Zigaretten geprüft. In einer zweiten Studie wurden die Kosten des Konsums dieser Zigaretten geschätzt.

 


 

 


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Update 03/10:
Selbstständige Migranten in Hamburg


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