
HWWI STANDPUNKT
HWWI Standpunkte bieten ein Online-Forum für eine kurze Meinungsäußerung zu den aktuellen Themen und Kontroversen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Adressaten der HWWI Standpunkte sind die Medienvertreter, um einen informativen Austausch mit den HWWI-ForscherInnen anzuregen, aber auch jeder andere Interessierte.
HWWI Standpunkte sind in deutscher und englischer Sprache im pdf-Format nur online verfügbar und erscheinen in loser Folge.

HWWI STANDPUNKT
Männerwahn und Brüsseler Spitzen
Von Christina Boll
Heute ist Weltfrauentag. Die thematische Steilvorlage hierfür hat uns vor drei Tagen dankenswerterweise das Statistische Bundesamt geliefert. Überschrift: FRAU GEGEN MANN – aktualisierte Daten zum „Gender Pay Gap“ in Deutschland. Die Zahlen zeigen, dass Frauen hierzulande zuletzt (2008) mit durchschnittlich brutto 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro oder 23,2% weniger als ihre männlichen Kollegen verdienten – Tendenz steigend.
Der Fall des Euros
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Der Euro verliert an Wert. Gegenüber dem Franken in den letzten drei Monaten zwar nur gut 3 %. Gegenüber dem Dollar sind es allerdings bereits rund 9 %. Offensichtlich versetzt die Schuldenkrise einzelner Euroländer die Anleger in Unruhe.
Gleiches Geld für alle
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
FDP-Chef Guido Westerwelle hat eine Hartz-IV-Debatte angestoßen, nun diskutiert Deutschland über den Sozialstaat im Allgemeinen. Dies ist sicher richtig, solange man ernsthaft bleibt. Falsch aber ist es, aus dem Fehlverhalten einzelner Menschen die Politik fürs Ganze abzuleiten.
Ein Grundeinkommen für alle – ganzheitliche Lösung statt partielles Flickwerk
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Überlagert durch die aktuelle Finanzkrise war die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Sozialstaats für eine Weile in den Hintergrund getreten. Nun ist die Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums wieder in den Blick der Öffentlichkeit geraten. Mit der Forderung des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger als "Element der Abschreckung" einzuführen, ist eine Grundsatzdebatte über eine Reform der Grundsicherung für Arbeitssuchende entbrannt.
Geldschwemme gegen den Euro-Crash
Von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Wie ein Ertrinkender wird Griechenland in diesen Tagen vom Strudel einer Schuldenspirale in den Abgrund gerissen. Und wie reagieren die EU-Regierungen? Sie schwanken zwischen Hilflosigkeit und Aktionismus in Form von Strafzahlungen gegen den mittellos dastehenden Defizitsünder.

Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns: standpunkt@hwwi.org



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